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Sie sind hier: Home Bildung Unterricht und Schule Bildungsanliegen Accessories Adidas Adidas Weihnachten Sie Genießen Herren dshQtrCGeschlechtsspezifische Bildungsfragen / Gleichstellung von Mädchen und Buben
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Die gemeinsame Erziehung von Mädchen und Burschen, die Koedukation, seit 1975 für alle öffentlichen Schulen verbindlich (§ 4 Abs. 1 Schulorganisationsgesetz) hat sich in Österreichischen Schulen durchgesetzt. Im Schuljahr 2009/10 wurden nur mehr 1,3% Prozent, das sind insgesamt 80 von 5.940 österreichischen Schulen eingeschlechtlich geführt, davon 10% der Privatschulen und 0,4% der öffentlichen Schulen. Zwei Drittel der eingeschlechtlich geführten Schulen befinden sich im berufsbildenden Bereich

Tabelle: Koedukation nach Schultypen und Erhalter 2009/10

Seit den achtziger Jahren und angeregt durch wissenschaftliche Studien wird auch in Österreich die koedukative Praxis zunehmend thematisiert. Die Forschungsarbeiten und Diskussionen konzentrieren sich auf die Beziehungen der Mädchen und Buben zueinander und ihre gegenseitige Wahrnehmung, ihre Selbsteinschätzung und die Einschätzung durch die Lehrkräfte, die Interaktionen zwischen den Lehrer/innen und Schüler/innen sowie auf die Lehrpläne und Unterrichtsmittel (Schulbücher) bzw. die didaktische Aufbereitung der Unterrichtsinhalte.

Bildungspolitische Maßnahmen gehen nicht in Richtung einer neuerlichen Trennung der Geschlechter durch die Abschaffung der Koedukation und Einrichtung von Mädchen- und Bubenschulen, sondern einer Beibehaltung des gemeinsamen Unterrichts bei gleichzeitiger Reform der Koedukation. Die Einführung eines Unterrichtsprinzips" Erziehung zur Gleichstellung von Frauen und Männern" seit den Jahren 1994/1995 in allen Schularten (samt Begleitmaßnahmen wie Informationsmaterialien und LehrerInnenfortbildung) soll die Bemühungen um eine neue Praxis der Koedukation unterstützen. Die Suche nach neuen Formen der Koedukation als Teil einer "neuen Lernkultur" bedeutet die bewusste Auseinandersetzung mit Geschlechterdifferenzen, ihrer Berücksichtigung und ihre Thematisierung im Unterricht. Ein wichtiger Aspekt dabei ist auch die geschlechtsspezifische Arbeit mit Buben in Auseinandersetzung mit ihrer Männerrolle. Von einer kritischen Sicht der Koedukation und entsprechender unterrichtlicher Maßnahmen können nicht nur Mädchen, sondern auch Burschen profitieren. Ein Beispiel: So wie Mädchen durch die Dominanz der Buben in Bezug auf Technik und Naturwissenschaften betroffen sind, so gilt dies für Burschen im Bereich der Fremdsprachen oder Lesen, Bereiche, in denen Mädchen zweifellos überlegen sind.

Seit dem Jahr 2000 wurden vom BMBWK/BMUKK mehrere Initiativen gestartet, um Schulen bei der Implementierung von Gender Mainstreaming zu unterstützen. Im Rahmen des

BMUKK-Projekt GeKoS (Gender Kompetenz-Schulen) im Schuljahr 2007/2008 wurde ein Kriterienkatalog entwickelt (Woran ist eine GeKo-Schule zu erkennen?). Der Kriterienkatalog ist als Unterstützung für Schulen gedacht, die sich mit Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit in Schule und Unterricht auseinandersetzen bzw. darauf hinarbeiten wollen. Der Katalog umfasst Merkmale bzw. Kriterien für die zentralen Zielgruppen und Ebenen einer Schule. Die Auflistung soll den einzelnen Schulen als Hilfestellung bei der Ausformulierung von schulindividuellen Zielen und Maßnahmen dienen.

  • Gender Kompetenz & Gender Mainstreaming: Kriterienkatalog für Schulen
  • Projekt Genderkompetenz-Schulen (GeKoS)
  • Projekt Gender Kompetenz-Schulen (GeKoS) 2007/2008

Lehrpläne

Schulen sind angehalten, sich mit der Relevanz der Kategorie Geschlecht auf allen Ebenen des Lehrens und Lernens auseinanderzusetzen. Einige Lehrpläne bieten Ansatzpunkte in den Bereichen:

  • Allgemeines Bildungsziel
  • Allgemeine didaktische Grundsätze
  • Bildungs- und Lehraufgaben der einzelnen Unterrichtsgegenstände

Reflexive Koedukation

„Reflexive Koedukation und gendersensible Pädagogik: Koedukation beschränkt sich nicht auf gleichzeitiges Unterrichten von Schülerinnen und Schülern. Vielmehr ist eine forschungsgestützte Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Stereotypisierungen zu führen, um die Handlungsspielräume und Potenziale von Mädchen und Buben möglichst breit zu entfalten. Es ist wesentlich, die Lerninhalte und Unterrichtsmethoden so auszuwählen, dass sie beide Geschlechter gleichermaßen ansprechen und den Unterricht so zu gestalten, dass er sozialisationsbedingt unterschiedlichen Vorerfahrungen entgegenzusteuern in der Lage ist. Lehrerinnen und Lehrer sind angehalten, ein (Lern-)Klima der gegenseitigen Achtung zu schaffen und eigene Erwartungshaltungen, Geschlechterrollenbilder und Interaktionsmuster zu reflektieren. Lehrerinnen und Lehrer sollen sich ein Grundwissen über die Ergebnisse der Geschlechterforschung aneignen, sowohl gegenstandsbezogen als auch in Bezug auf allgemeinpädagogische, psychologische, soziologische und didaktische Fragestellungen.“

(Aus dem Lehrplan der Neuen Mittelschule 2012: Prinzipien Pkt. 4: Diversität und Inklusion, Chancen- und Geschlechtergerechtigkeit; eine ähnliche Formulierung findet sich im Lehrplan für die AHS)

Geschlechtssensible Pädagogik

Geschlechtssensible Pädagogik in der Schule zielt darauf ab, die Handlungsspielräume der Mädchen und Buben (auch für ihr künftiges Leben als Erwachsene) zu erweitern. Der Verschiedenheit von Menschen soll – unter Berücksichtigung gesellschaftlicher Geschlechterverhältnisse – in einem lebendigen pädagogischen Prozess Rechnung getragen werden. adidas schuhe zalando adidas trainersoutlet schuhe neo neo 4Rj5AL

  • Geschlechtssensible Pädagogik realisiert sich auf folgenden Ebenen:
  • Lehrpläne,
  • Lehrinhalte,
  • Schulbücher,
  • Unterrichtsmaterialien,
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  • Kommunikations- und Unterrichtsgeschehen,
  • Didaktik und
  • Organisation des Unterrichts.

Geschlechtssensible Pädagogik ist Teil der alltäglichen Beziehung zwischen Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern. Sie drückt eine persönliche Haltung aus, die davon ausgeht, dass alles menschliche Handeln, Denken und Tun geschlechtsspezifisch geprägt ist. Diesen Umstand zu reflektieren bedeutet geschlechtssensibel zu sein.
Aufgabe von Lehrerinnen und Lehrern ist es, für die Herstellung gleicher Lernchancen für beide Geschlechter zu sorgen, wobei ‚gleich‘ je nach Geschlecht etwas sehr Unterschiedliches bedeuten kann. Damit Mädchen und Buben erweiterte Handlungsmöglichkeiten entwickeln können, müssen Lehrpersonen bzw. Erziehende unterstützend eingreifen, um entsprechend Freiräume für Mädchen und Buben zu schaffen.
Geschlechtssensibles Arbeiten ist nicht gleich zu setzen mit Gender Mainstreaming, kann aber ein Teil davon sein.

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Geändert am: 27.08.2018

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